Ohne einen Tarifvergleich bitte keinen Vertrag unterschreiben

Jeder, der einmal in nennenswerten und eigentlich vermeidbaren Schulden gesteckt hat, könnte sich selbst auch im Nachhinein noch dafür ohrfeigen. Die meisten privaten Verschuldungen resultieren nämlich mitnichten aus dramatischen Fällen, in denen irgendwelche Schicksalsschläge dafür sorgten, dass man diesen oder jenen Kredit nicht zurückzahlen konnte.

Die Mehrzahl der Fälle ergibt sich stattdessen einfach daraus, dass einem die laufenden monatlichen Kosten über den Kopf wachsen. Häufig passiert dies dadurch, dass man viele tarifliche, vertragliche Verpflichtungen eingeht, die monatliche Kosten mit sich bringen. Wenn der eigene Bedarf damit in Konflikt gerät und diese Kosten folglich überhandnehmen, dann landet man ganz schnell in der Schuldenfalle. Wohl denjenigen, die bei Zeiten einen Tarifvergleich gemacht haben und sich damit jeweils Vertragsmodelle sicherten, die ihrem Bedarf und Budget angemessen sind.

Leitgrößen beim Tarifvergleich
Damit ein Tarifvergleich wirklich objektiv und den eigenen Erfordernissen angemessen ist, muss man wissen, worauf man schaut. Dabei sollte man nicht nur die Zahlen im Auge haben sondern auch den eigenen Bedarf. Dies gilt insbesondere bei diversen Tarifen für Mobiltelefone usw. Was nützt beispielsweise eine nominell günstige Flatrate, die aber nur einen Rahmen umfasst, den man mit Sicherheit sprengen wird (und ab da wird es ja bekanntlich richtig teuer)? Immer wieder hört man von Leuten, die pro Monat 150 oder gar mehr Euros in den Sand setzen – allein für ihr Handy. So etwas ist Irrsinn und heutzutage völlig unnötig! Selbst für die exzessivsten Vieltelefonierer und Internetsurfer gibt es mittlerweile Flatrates, die zwar teurer als andere sein mögen (weil sie intensive Nutzung voraussetzen). Doch richten sie sich auch genau an jene, die mit anderen – zwar billigeren aber dafür auch limitierten Flatrates – garantiert über das Ziel hinaus und somit in vermeidbare Mehrkosten hinein schießen würden. Man darf bei einem Tarifvergleich also nicht nur die nackten Zahlen sehen, sondern muss auch den eigenen Bedarf gebührend ins Auge fassen. Mag zwar sein, dass eine Handyflatrate für 45,- € im Monat nicht die billigste ist. Aber sie ist unter Umständen dennoch um Längen besser als die 15,- € Flatrate, bei der man alle Monate wieder den Rahmen routiniert sprengt und dann weit mehr zur Kasse gebeten wird.
Vor dem Unterzeichnen diverser Tarifverträge gilt es also, den genauen und sinnvollen Vergleich zu tätigen, ehe man fünf gerade sein lässt und später in die Röhre guckt.