Welchen Energiegewinn bringt eine Solaranlage?

Das Grundprinzip einer solaren Anlage ist denkbar einfach. Eine Solaranlage trägt bekanntlich maßgeblich dazu bei, aus der Sonnenenergie Wärme zu gewinnen, um auf diese Weise für ein angenehmes Klima in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Andererseits kann im Zuge dessen natürlich auch für das Brauchwasser Wärme bzw. Energie gewonnen werden. In erster Linie hängt es freilich von den individuellen Nutzungsgewohnheiten der Hausbewohner ab, inwieweit sich die Installation einer solaren Anlage auf dem Dach überhaupt rechnet. Ein weiterer, diesbezüglich nicht ganz unerheblicher Faktor ist auch die jeweilige Entwicklung der Energiepreise und Vergütungspreise von Strom aus Photovoltaik am Markt.

Berücksichtigt man im Übrigen die Fördermöglichkeiten, die von staatlicher Seite gewährt werden, die monatliche Einspeisevergütung sowie zugleich auch die Wertsteigerung des mit einer Solaranlage ausgestatteten Gebäudes, so lohnt sich eine derartige Investition in jedem Fall. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich der Energieaufwand, welcher ja zunächst in die Produktion bzw. in die Montage der solaren Anlage investiert werden muss, bereits nach etwa drei bis vier Jahren rechnet.

Wenn man darüber hinaus bedenkt, dass der Energieaufwand, welcher für die so genannte Umwälzpumpe berechnet werden muss, auch nur bei gerade mal 1,75 Prozent der mit der Anlage erzeugten Energie liegt, so ist der tatsächliche Energiegewinn mitunter durchaus beachtlich. Allerdings spielt die Positionierung der Kollektoren auf dem Dach eine sehr wichtige Rolle. Nur wenn diese im richtigen Neigungswinkel nach Süden hin ausgerichtet werden, kann auch die eintreffende Sonneneinstrahlung in optimaler Form ausgenutzt werden. Gemessen an einem Gebäude aus dem Jahre 1965 mit einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern ergibt sich nach der Installation einer Solaranlage pro Jahr durchschnittlich etwa eine Heizkostenersparnis von sage und schreibe 320 Euro.